Zimmerpflanzen wie Monstera, Philodendron, Scindapsus und Syngonium wachsen von Natur aus nach oben entlang von Bäumen und rauen Strukturen. Das tun sie, weil sie zum Überleben dem Sonnenlicht entgegen wollen. Ohne Unterstützung hängen sie herunter, bilden kleinere Blätter und verlieren ihre natürliche Form.
Daher benutzen viele Leute ein klassisch Moosstock. Doch wer sich mit den verschiedenen Optionen beschäftigt, entdeckt schnell, dass die meisten Lösungen weit von ideal sind.
In diesem Artikel vergleichen wir die drei am häufigsten verwendeten Pflanzenstäbe – und zeigen, welches alternative Produkt bei Pflanzenliebhabern immer beliebter wird.
1. Der traditionelle Moosstab (Kokosfaser)
Der klassische Moosstab besteht aus gestorbene Kokosfasern (Kokos) die rundum ein PVC-Rohr wird gewickelt.
Auf den ersten Blick scheint dies ein natürliches Produkt zu sein, aber in Wirklichkeit gibt es mehrere Probleme damit:
Probleme des traditionellen Moosstabs
1. Unordentliche Struktur
Die lose Kokosfaser zerfällt mit der Zeit. Dadurch wird der Stock schnell unordentlich und weniger effektiv.
2. Extrem trockenes Material
Kokosfasern halten kaum Feuchtigkeit. Für Pflanzen bedeutet dies, dass sich Luftwurzeln schwer anhaften können.
3. Nicht benutzerfreundlich
Da die Pflanze kaum Halt hat, muss man sie oft mit Eisendraht oder Plastikkabelbindern befestigen.
4. Gefährliche Metallklammern
Die Kokosfaser wird meistens befestigt mit Stahlklammern. Diese können sich lösen und sind nicht ideal für den Gebrauch im Innenbereich.
5. Verstecktes Plastik (PVC)
Das größte Problem liegt im Inneren:
Der Kern besteht fast immer aus PVC.
Wenn eine Pflanze schließlich weggeworfen wird, landet der Stock oft auf dem Kompostiersilo. Aufgrund der Kokosfaser, die das Plastik bedeckt, ist das PVC kaum sichtbar, wodurch es unbewusst in den Kompost gelangt und das Material jahrelang verschmutzt.
SPASSFAKT: Wusstest du, dass der Moosstock früher tatsächlich aus Moos gemacht wurde und der Pflanze somit half, sich festzuhalten. Als dies wegen der Schäden an der Natur verboten wurde, haben Unternehmen beschlossen, Kokosfasern um PVC zu wickeln. In den letzten 30 Jahren wurde dies als ‘der Marktstandard’ verkauft…
2. Die Torfmoosstücke
Dieser Stock besteht aus feuchtes Torfmoos das in einer Kunststoffgitter- oder Rohrkonstruktion sitzt.
Vorteile
Sphagnum hat einen wichtigen Vorteil:
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Luftwurzeln können sich im Moos festwachsen
Dadurch können Pflanzen:
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größere Blätter machen
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schneller wachsen
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tiefere Blattfarben entwickeln
Nachteile
Doch hat auch diese Methode deutliche Nachteile.
Veel onderhoud
Sphagnum trocknet schnell aus. Um effektiv zu bleiben muss der Stock regelmäßig nass gemacht werden.
2. Zeitaufwendig
Viele Pflanzenliebhaber müssen den Stock mehrmals pro Woche befeuchten.
3. Immer noch anbinden
Da die Struktur wenig natürlichen Halt bietet, muss man Pflanzen oft dennoch mit Garn oder Klammern befestigen.
4. Kunststoffkonstruktion
Wie bei herkömmlichen Moosstäben besteht die Basis normalerweise aus Plastikröhren oder Gitter.
3. Tonkin Bambus Pflanzenstäbe
Eine andere häufige Lösung ist Tonkin-Bambus.
Dies ist eine harte, glatte Bambusart, die oft als Pflanzenstock verwendet wird.
Vorteile
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Natürliches Material
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Stark und relativ langlebig
Nachteile
Bei Kletterpflanzen funktioniert es weniger gut.
1. Das Glad
Der Stock ist vollständig glatt. Luftwurzeln können sich kaum festhalten.
2. Keine Feuchtigkeitsaufnahme
Bambus nimmt kaum Feuchtigkeit auf, wodurch Wurzeln keinen Wachstumspunkt finden.
3. Schlechte Unterstützung für Kletterpflanzen
Pflanzen bleiben dadurch abhängig von Bindedraht oder Klammern.
Das Alternativ: natürlich pflanzliche Unterstützung
Immer mehr Pflanzenliebhaber suchen deshalb nach einem Pflanzenstütze, die der Natur näher ist.
Ein Beispiel hierfür ist Kratiste.
Anstatt Kokosfasern oder Plastik verwendet dieser Ansatz 100% natürliche Materialien mit einer rauen Struktur wo Pflanzen sich von selbst anhaften können.
Warum dies besser funktioniert
Die rauere Struktur ähnelt viel mehr:
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Baumrinde
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Tacken
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natürliche Wachstumsflächen
Genau die Umgebung, an der Kletterpflanzen in der Natur emporwachsen.
Dadurch haben Pflanzen oft viel weniger Hilfe benötigt, um aufzuwachsen.
Die Vorteile von Kratiste
Im Vergleich zu traditionellen Lösungen bietet dieser Ansatz einige klare Vorteile:
Super einfach zu benutzen
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Pflanzen hängen sich von selbst
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kaum zu binden nötig
Raue natürliche Struktur
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viel mehr Halt für Luftwurzeln
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natürliches Wachstum anregen
Vollständig nachhaltig
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kein PVC
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kein versteckter Kunststoff
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vollständig kompostierbar
Keine Metallklammern oder Eisendraht nötig
Schöner und ästhetischer
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keine unordentlichen Kokosfasern
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strahlendes natürliches Aussehen
Schlussfolgerung
Der traditionelle Moosstab war jahrelang der Standard, hat aber offensichtliche Nachteile: versteckter Kunststoff, unordentliche Kokosfasern und geringe Benutzerfreundlichkeit.
Sphagnum Moosstäbe bieten besseres Wachstum, erfordern aber viel Pflege und bestehen immer noch aus Kunststoffkonstruktionen.
Bambusstöcke sind haltbarer, bieten aber kaum Halt für Kletterpflanzen.
Deshalb wächst das Interesse an Kratzende Kletterstöcke. Die natürliche Pflanzenunterstützung mit einer rauen Struktur die Natur nahesteht.
Für Pflanzenliebhaber, die eine einfache, haltbare und wirksame Lösung suchen, bildet das eine interessante Alternative für den klassischen Moosstock. 🌿